In Zagreb isst man leicht gut, aber ein paar lokale Gewohnheiten überraschen Besucher. Das erzählen wir unseren Gästen.
Kaffee ist eine Beschäftigung, kein Getränk
Kroaten sitzen eine Stunde lang bei einem Kaffee. Niemand drängt Sie, und Kaffee zum Mitnehmen ist immer noch etwas ungewöhnlich. Auf den Caféterrassen trifft sich die Stadt, vor allem am Samstagvormittag.
Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit
Viele Restaurants bieten etwa von zwölf bis drei einen Gablec an, ein günstiges Mittagsmenü. Es ist die preiswerteste Mahlzeit des Tages und oft die typischste. Zu Abend isst man spät, gegen acht, und in kleineren Lokalen schließt die Küche oft schon um zehn.
Was Sie bestellen sollten
Im kroatischen Binnenland gibt es Braten, Štrukli (überbackene Teigtaschen mit Käse) und deftige Hausmannskost. Die Küste ist zwei Autostunden entfernt, aber die Fischrestaurants der Stadt werden täglich beliefert – Fisch und Meeresfrüchte sind also auch hier frisch. Wer es leichter mag, findet im Design District rund um unsere Straße die größte Auswahl: vegan, asiatisch, modern kroatisch.
Bezahlen und Trinkgeld
Karten werden fast überall akzeptiert, aber kleine Bäckereien und Marktstände nehmen manchmal nur Bargeld. Trinkgeld wird nicht erwartet, aber gern gesehen. Aufrunden oder etwa 10 % für guten Service ist üblich.
Märkte
Dolac, direkt oberhalb des Hauptplatzes, ist der große Freiluftmarkt: Obst, Gemüse, Käse und Wurstwaren, am besten vor Mittag. Der Markt am Kvaternikov trg liegt näher bei uns und hat dasselbe Angebot mit weniger Touristen.
Bei Ihrer Ankunft geben wir Ihnen unsere aktuelle Liste mit Adressen. Sie ändert sich mit der Saison, und wir gehen oft essen.
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